CHROMATEXPERTENErkennen|Beherrschen|VerhindernGib Chrom(VI) keine Chance!

Leitfaden

Die beiden Werke

Die Fachanalysen liegen vollständig auf cr6.info, in mehreren Ausgaben und jeweils als Fachanalyse, Kurzfassung und Überblick.

Die übersehene Zutat

Fachanalyse · Version 1.11

Die übersehene Zutat

Chrom(VI) durch Wärmedämmung (Hochtemperatur-Isolierung) und in Verbrennungsaschen

Hochtemperaturdämmstoffe enthalten basische Oxide, vor allem Calcium- und Natriumoxid. Keines von beiden ist als krebserzeugend eingestuft, und keines erscheint in einer Chrom(VI)-Betrachtung. Oberhalb von etwa 300 °C reagieren sie mit der Chromoxidschicht chromlegierter Heißteile zu Calcium- und Natriumchromat, Natriumchromat bereits ab etwa 200 °C. Im Lieferzustand ist kein Chromat vorhanden; es entsteht an der Grenzfläche zwischen Dämmstoff und Bauteil und bildet sich nach jedem Hochfahren erneut. Freigesetzt wird es bei Wartung, Ausbau, Reinigung, Revision und Rückbau, und zwar als Staub, der den Arbeitsbereich an Werkzeug, Kleidung, Handschuhen und ausgebauten Bauteilen verlässt.

PDF zum Download: Fachanalyse V1.11 · Kurzfassung V1.11

Das übersehene Verwendungsverbot

Fachanalyse · Version 0.18

Das übersehene Verwendungsverbot

Wiedereinbau chromatbelasteter Mineralwolle als zulassungspflichtige Verwendung (REACH) der Chrom(VI)-Verbindung Natriumchromat

Wer an einem thermisch beanspruchten chromlegierten Bauteil unter alkali- oder erdalkalimetalloxidhaltiger Dämmung arbeitet, hat zu prüfen, ob er dabei Natriumchromat handhabt. Liegt es vor, ist die Handhabung seit dem 21. September 2017 ohne erteilte Zulassung untersagt. Sicherheit besteht allein dort, wo die Anwesenheit belastbar ausgeschlossen werden kann, und dieser Ausschluss verlangt die Kenntnis der Oxidzusammensetzung über die gesamte Betriebsgeschichte sowie ein Verfahren mit ausgewiesener Wiederfindung. Beides liegt in den meisten Fällen nicht vor.

Der erste Leitfaden

Es ist kein Schwefel

Es ist kein Schwefel, Chromate am Arbeitsplatz

Nach mehr als vier Jahren Recherche zur Entstehung krebserzeugender und umwelttoxischer Chrom(VI)-Verbindungen (Chromate, insbesondere Calciumchromat) bei Verwendung alkali- und/oder erdalkalimetallhaltiger Dämmstoffe gibt der Leitfaden „Es ist kein Schwefel, Chromate am Arbeitsplatz“ einen Überblick zur Geschichte und zum damaligen Wissensstand mit wissenschaftlichen Studien, Beispielen aus der Praxis, Anmerkungen zum Arbeits- und Umweltschutz, Möglichkeiten zur Prävention (Substitution) und gesundheitlichen Konsequenzen. Über 60 Seiten, mehr als zwanzig Studien und hundert Abbildungen. Autoren: Stephan Effinowicz, Lloyd Hopes, Markus Sommer.

Anlagen des Leitfadens